Löwenzahn – die Augenblume

Am besteten die ganz jungen frischen Blätter des Löwenzahn verwenden, bevor er noch nicht blüht. Wer eine Presse hat, kann sich den Saft selbst herstellen. Denjenigen, die nicht in den Genuß kommen, frischen Löwenzahn pflücken zu können, hilft der Saft aus dem Reformhaus.

Löwenzahn enthält 3 x soviel Eisen wie Spinat, neunmal mehr Vitamin C wie ein Eissalat aus dem Supermarkt und 40 x mehr Vitamin A als gezüchteter Blattsalat aus dem Gewächshaus, daher wird der Löwenzahn auch Augenblume genannt. Er regt die Leber, die Bauchspeicheldrüse, die Niere und die Galle an.

Seine Pfahlwurzel dringt tief in den Boden ein und macht sich überall breit. Er kann vollkommen abgemäht werden und dringt doch wieder aus dem Boden hervor, auch Trockenperioden übersteht er blendend. Die Pflanze ist sehr genügsam und anpassungsfähig und genau diese Widerstandskraft gibt sie an den Menschen weiter. Während sich Rasenliebhaber über den Löwenzahn ärgern, können wir uns über ihn freuen, weil seine Wurzeln aus der Tiefe alle wichtigen Mineralien und Spurenelemente nach oben saugt: Kalium, Natrium, Eisen, Mangan, Schwefel, Kieselsäure, Zink.

Sie können sobald sich der Löwenzahn bemerkbar macht, einen Blumentopf über die jungen Triebe stülpen, dann erhält man im Frühjahr leckeren Bleichsalat. Die Triebe werden bitter sobald die Blüte erscheint, wer den Blättern die Sonne gönnen möchte, kann dies tun und dann die Kraft der Sonne beim Essen mitnehmen.

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