Birke – die Geschmeidige

Im Lebenszyklus der Birke zeigen sich Verwandtschaften mit dem Lebenszyklus des Menschen. Sie hat wie der Mensch eine lange Jugendzeit. Erst mit 15- 20 Jahren beginnt die Birke zu blühen und sie wird höchstens 120 Jahre alt, aber das ist eher selten, die meisten Bäume werden 80- 100 Jahre alt, wie der Mensch heute auch.

Die Birke kommt nur in der Nordhalbkugel vor und so kann sie auch Frottemperaturen bis -70°C aushalten. Neben der Unempfindlichkeit gegen kalte Temperaturen, zeichnet die Birke dein hoher Flüssigkeitsgehalt aus. Sie steht meist auf feuchten Böden und bringt große Mengen Wasser Im Frühjahr kann man Löcher in die Rinde der Birken bohren und ihren Süßen Saft nutzen. Der Birkensaft wurde dann vor hundert Jahren noch besonders in armen Gegenden als Allheilmittel benutzt.

Heute wissen wir, dass Birkenblättertee ein Hormon im Blut vermehrt, das die Salz und Wasserausscheidung beim Menschen anregt, sie wird also bei Harnwegs- und Niereninfekten benutzt, um die „Durchspülung“ anzuregen und die Bakterien auszuschwemmen.

Da sie Salz- und Wasserausscheidung fördert, kann sie den Blutdruck und somit auch das Risiko einer Sklerose senken. Sie hilft auch bei rheumatischen Beschwerden und Arthrosetendenzen. DAs zeigt die Birke auch bildlich, denn sie ist bis ins hohe Alter geschmeidig und wendig.

Die weiße Substand der Firkenrinde, das Beutlin wirkt antibakteriell und Pilz hemmend.

Insofern nutzen wir die Birke in der Frühjahrskur, um unseren Körper durchzuspülen, geschmeidig zu halten und entzündlichen Erkrankungen vorzubeugen.

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