Corona

Die Pandemie hält uns weiter in Atem. Die Virologen, Wissenschaftler und Politiker versuchen, Covid-19 unter Kontrolle zu bekommen. Gleichzeitig führen Maßnahmen, wie der Lockdown, viele Menschen in ein Dilemma. Unangenehme Nebenwirkungen machen sich bemerkbar, depressive Verstimmung, Niedergeschlagenheit, Gewichtszunahme, Muskelabbau, Trägheit oder Isolation.

Ich sehe eine doppelte Pandemie! Der fokussierte Blick auf Corona verdrängt die Vorsorge für chronische Erkrankungen wie Diabetes 2, Bluthochdruck, Rheuma, usw. Viele chronische Erkrankungen verschlimmerten sich im letzten Jahr bei den Patienten, da die gewohnten präventiven Maßnahmen ausgesetzt oder nicht so umgesetzt wurden wie zuvor.

Meine Aufgabe sehe ich darin, den Organismus des Menschen so zu stärken, dass unser Immunsystem möglichst gut mit Viren im Allgemeinen umgehen kann. Ich setze dabei meinen Schwerpunkt auf die Mind-Body-Medizin, die integrativ wirkt und den Menschen rundum langfristig gut versorgt.

  1. Ernährung
    Klinische Studien zeigen, dass die Häufigkeit und die Schwere der Erkrankungen durch Ernährung beeinflusst wird. Wenn Sie sich noch nicht vegetabil vollwertig ernähren, dann ist jetzt die Zeit gekommen, auf vollwertig-vegetarische Ernährung umzusteigen. Essen Sie weniger Fleisch! Nehmen Sie nicht mehr als 40g Zucker am Tag zu sich. Diese 40 g Zucker stecken im Obst, das zudem viel Vitamine und Antioxidantien enthält. Doch das Hauptstandbein der Ernährung sollte Gemüse sein, ergänzt durch Hülsenfrüchte und Getreide. Wer möchte und es verträgt, kann diese Basisbausteine um Eier, Käse und Milchprodukte erweitern.
    Wir verwenden Kräuter oft nur, um den Geschmack der Speisen zur verfeinern. Nutzen Sie Heilkraft der Kräuter und würzen Sie verstärkt mit Kurkuma, Zimt, Nelken, Thymian und Rosmarin.
    Trinken Sie wenig Kaffee, warum verrate ich Ihnen später, nicht all zu viel schwarzen und grünen Tee. Greifen Sie lieber zu Kräutertee aus Thymian, Salbei, Eukalyptus, Brennessel oder Cystus. Ingwer- und Zitronentee sind die Favoriten der Saison. Halten Sie beim Alkohol Maß, ein oder zwei Gläser Wein in der Woche, mehr sollten es nicht sein.
  2. Die kleinen Helfer
    Meteoeisen Globuli von Wala helfen bei der Rekonvaleszenz und stärken die Resilienz. Echinacea Mund und Rachenspray ist gut für zwischendurch, um den Mundraum zu reinigen und die Schleimhäute zu immunisieren. Cystus Tabletten oder Tee stärken die Abwehrkräfte gegen Viren und Bakterien. Propolis ist ein wahrer Immunbooster. 1 Tropfen Urtinktur am Morgen wirkt Wunder.
    Im Winter empfehle ich folgende Mikronährstoffe pro Woche einzunehmen:
    Vitamin D 5000 I.E.
    Vitamin A 5000 I.E.
    Vitamin C 3000 mg
    Selen 200-500µg
    Zink 20-50mg
  3. Rhythmus
    Rhythmus ist Leben. Wenn wir nicht auf unseren Rhythmus achten, werden wir krank. Viele trinken täglich Kaffee, um wach zu werden. Doch wir sollten den Kaffee als Genussmittel ansehen und so auch verwenden. Wird er täglich im Übermaß getrunken, geht dem eigenen Rhythmus die gesunde Schwingung verloren. Wenn man den Kaffee absetzt, erzählen viele von folgenden Symptomen: Kopfschmerzen, Müdigkeit, Erschöpfung, Niedergeschlagenheit, Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen, Schwierigkeiten sich zu konzentrieren und damit verbundene geringere kognitive Leistungen, gelegentlich auch depressive Verstimmung und Schlafstörungen. Vertrauen Sie auf Ihre eigenen Ressourcen und Ihre Vitalität ohne Aufputschmittel, zu denen Kaffee gehört. Lernen Sie sich und Ihren eigenen Rhythmus kennen. Zu einem gesunden Rhythmus gehört ausreichend Schlaf. Planen Sie im Winter mehr Schlaf ein, als im Sommer. Der Körper verbraucht durch die Kälter mehr Energie und benötigt daher mehr Schlaf zur Regeneration. Wenn Sie es im Homeoffice zeitlich einrichten können, dann machen Sie mittags ein Powernapping.
    Atmen ist Rhythmus! Atmen Sie zwischendurch tief ein und aus. Machen Sie bewusste Atempausen. Gehen Sie täglich eine Stunde an die frische Luft, egal bei welchem Wetter.
  4. Bewegung
    Idealerweise sollte man einmal am Tag ins Schwitzen kommen. Doch Hand auf’s Herz, machen Sie im Lockdown soviel Sport, dass der Körper täglich schwitzt? Stimmen Sie Ihre Bewegungseinheiten auf Ihre körperliche Konstitution ab. Gesunde fitte Menschen sollten joggen und Workouts machen, die den Puls in die Höhe schnellen lassen und den Körper so richtig fordern. Chronisch Kranke brauchen sanftere Bewegungsarten, gehen Sie walken oder spazieren. Lassen Sie das Auto stehen und gehen Sie zu Fuß. Kombinieren Sie Bewegungsarten, die die Faszien und Sehnen dehnen und beweglich halten, mit Bewegungsarten, die für den Muskelaufbau sorgen.
  5. Kreativ werden
    Nach einem Jahr Lockdown sind alle Netflixserien durchgesehen! Und jetzt? Werden Sie kreativ! Es geht nicht darum, perfekt ein Musikinstrument spielen zu können, das perfekte Bild zu malen oder plötzlich die perfekte Geschichte zu schreiben. Es geht darum, gestalterisch tätig zu werden, sich zu entdecken. Welche Talente schlummern in mir? Was habe ich noch nie ausprobiert? Je weniger wir konsumieren und je mehr wir selbst gestalterisch tätig sind, desto mehr fühlen wir uns mit dem Leben verbunden und empfinden öfters ein kleines bisschen Glück!
  6. Mental und emotional gesund bleiben
    Angst lähmt, wenn sie zu stark wird. Liebevoller Umgang mit sich selbst und mit anderen stärkt das Gemeinschaftsgefühl. Bleiben Sie in Kontakt, auch wenn wir alle möglichen Spielräume nutzen müssen, um in Kontakt zu bleiben. Schauen Sie mal unter liebevoll.jetzt

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